United Oberfoul: L!cht am Ende des Tunnels:

Fangdasl!cht ist Meister

(Schilda, e.B.)
Samstag, den 16.02.2002, gegen 17.15 Uhr: Im überfüllten Hexenkessel des United-Stadions „Alter Schlachthof“ zu Schilda geht der Pfiff bei dem schon das gesamte Spiel andauernden ohrenbetäubenden Lärm der Jubelgesänge beinahe unter. Dabei ist es, jedenfalls für die Fans der BSG Fangdasl!cht Schilda, der Pfiff des Jahres, sozusagen der MEISTERPFIFF:

Während die Blödls noch einen Moment weiterspielen, liegen sich die Spieler von Fangdasl!cht und über 16.000 Schildbürger auf den Rängen in den Armen. Wenig später wird das Spielfeld gestürmt. Auf der von den Gegnern so gefürchteten schwarzen Schlacke tummeln sich tanzend und singend tausende Schildbürger: Geschafft, der Vorsprung auf die Verfolger ist uneinholbar, der Titel ist eingefahren!

Zwei Stunden später: Der Troß der überglücklichen Spieler, gefolgt von der ausgelassen feiernden Karawane der Fans, trifft auf dem nur wenige Gehminuten vom Stadion entfernten Marktplatz zu Schilda ein. Nun gilt es, die größte Klippe der Meisterfeier zu überwinden: Die Rede des Bürgermeisters. Wer Schultheiß Löwenzahn kennt, der weiß: Das kann dauern!

Aber zur allgemeinen Erleichterung fasst er sich kurz: Bereits nach 3 Stunden neigt sich seine „kleine Ansprache“ dem Ende entgegen. Und was für eine Ansprache! Eine grandiose Ansprache, eine einzige Lobeshymne auf Mannschaft, Management und Fans von Fangdasl!cht. Das hört man gerne beim Einschlafen!

Doch nun ist es soweit: Jetzt kann richtig gefeiert werden, gesungen, getanzt und getrunken - die ganze Nacht!

 

Wie wir Meister wurden

Welch eine Saison! Mit einem Durchschnittskader trat Schilda an, und mit Wehmut dachte man an die erfolgreiche Mannschaft der vergangenen Saison zurück, die es bis ins Pokalhalbfinale geschafft hatte. Niemand glaubte daran, daß dieser Erfolg so rasch wiederholt, geschweige denn noch übertroffen werden könnte.

Doch in den ersten 3 Runden lief es überraschend gut, nach dem überzeugenden 3:1 gegen den SV KGB und dem 0:0 in der Abwehrschlacht von Ostfriesland keimten bei nunmehr 9:3 Punkten erste zarte Träume, zumal die Titelfavoriten nicht aus den Startlöchern kamen.

Dann gelang in Runde 4, nach einem Erfolg beim Ex-Meister Warteliste und dem traditionellen Heimsieg gegen die Vampire, d e r  Coup auf dem Transfermarkt: Mit Little Bostock konnte ein absoluter Weltstar verpflichtet werden. Das verlieh der inzwischen immer selbstbewußter gewordenen Mannschaft weiteren Auftrieb. Nun gab es kein Halten mehr: Fangdasl!cht stürmte im Handstreich die Tabellenspitze und in den darauffolgenden Runden in atemberaubendem Tempo den Verfolgern davon.

Bereits 2 Spieltage vor dem Ende der Saison konnte die Meisterschaft gesichert werden, und auch im Pokal scheiterte man erst im Halbfinale mit viel Pech bei den Highlanders im schottischen Hochland. Ein dicker Wermutstropfen im güld'nen Kelch des Glückes!

 

Wie alles begann

Im der 11. Spielzeit ihrer Zugehörigkeit zu Oberfoul und damit zum für rechte Schildbürger angemessenen Zeitpunkt konnte der Meistertitel errungen werden. Doch bis dahin hatte die Betriebssportgruppe des Schildaer Bauunternehmens, der jüngste und damals noch kleinste Verein in Schilda, manch ein Tal zu durchschreiten.

Zunächst einmal die 3 oder 4 Jahre auf der Warteliste, von vielen auch als die härteste Liga der Welt bezeichnet. Fangdasl!cht saß die Probleme einfach aus, bis endlich der Aufstieg in die 3. Liga gelang. In der 2. Saison stand man phasenweise am Abgrund, am Rande der Auflösung. In der 3. Saison dann ein furioser Marsch in die 2. Liga. Hier krebste man 2 Jahre lang im Mittelfeld umher, bis es zur Katastrophe kam: Eine Fehlkalkulation des Managements führte zu einem kompletten Auseinanderfallen der Mannschaft. Es kam zum Ausverkauf der Leistungsträger und man mußte absteigen und niemand gab mehr einen Pfifferling für den Club.

Doch, oh Wunder, der frühzeitig eingeschlagene harte Sanierungskurs zeitigte Erfolg: In der folgenden Saison gelang nach wenigen Runden die Stabilisierung der Mannschaft und man spielte gar schon wieder um den Aufstieg mit. Der kam dann allerdings erst ein Jahr später, dafür aber um so gewaltiger, denn Fangdasl!cht marschierte gleich durch bis in die 1. Liga.

 

10 Fragen an den Meister

Moritz Mustermann, der Manager von Oberfoul-Meister Fangdasl!cht, im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Fritz von der Leber-Wegh:

FvdL-W: Herr Mustermann, wie kamen Sie zum United?

Etwa im Jahre 1989 saß ich in einer Kneipe und sah einen Aushang mit Spielberichten und Tabellen eines seltsamen Fussball- Simulationsspieles. Ich erkundigte mich beim Wirt, was es mit diesem Spiel auf sich habe. Der Abend endete mit einer schlaflosen Nacht, in der ich über einem wunderlichen Regelwerk brütete und meinen ersten Mannschaftskader entwarf.

FvdL-W: Sie haben vor kurzem die Meisterschaft in Oberfoul errungen. Wie ordnen Sie diesen Erfolg ein?

Nun, Oberfoul ist die renommierteste United-Liga der Welt. Mehr muß ich dazu wohl nicht sagen...

FvdL-W: Welches Team bzw. welche Teams waren Ihre Favoriten in dieser Saison?

Natürlich der SV KGB und die Vampire, aber die blieben zum Glück auf ihrem Geld sitzen.

FvdL-W: Ab wann haben Sie an den Titel geglaubt?

Nach Runde 3 träumte ich davon, nach Runde 4 habe ich mir echte Chancen ausgerechnet. Aber richtig dran geglaubt habe ich erst, als es auch rechnerisch feststand.

FvdL-W : Was war Ihr schwerstes Spiel in dieser Saison?

Das 0:0 in Ostfriesland in Runde 3. Mit allen Talenten...

FvdL-W : Was war ihr bestes Spiel?

Nun, die Spiele gegen die großen 3 (KGB, Vampire, Rudl) sind natürlich immer besondere Herausforderungen. Da zeigt man gerne, was man draufhat. Das hat ja in dieser Saison bei 11:1 Punkten einigermaßen geklappt!

FvdL-W: Was ist das Geheimnis Ihres Erfolges? Mit welchem Spielsystem, welcher Taktik gehen Sie ins Spiel?

Grau ist alle Theorie. Maßgeblich is auf‘m Platz. Oder auch: Was haben wir von einer verdienten Niederlage? Da nehmen wir lieber einen glücklichen Sieg!

FvdL-W: wie gefällt Ihnen die Zeitschrift Oberfoul?

Sehr gut. In dieser Saison sogar besonders gut.

FvdL-W: Wie sehen Ihre weiteren Pläne aus? Werden Sie Ihren Titel im nächsten Jahr verteidigen?

Schau’n mer mal...

FvdL-W: Nun haben sie bei uns die phantastische, einmalige Gelegenheit, noch jemanden zu grüßen. Wen möchten Sie gerne grüßen?

Ich grüße unseren Torwart. Der hat sich diese Saison ein bißchen gelangweilt.

» Kommentar verfassen

* = Eingabe erforderlich

Ihr Text:* (< 2001 Zeichen):

» Eingabe abbrechen

Ihr Name:*

Ihre Website:

Next(1): 2-4-6- *

0 Kommentare

» Kommentar verfassen

 

 

cms: w3easy | webdesign: w3nord

fangdaslicht.net | online games kostenlos spielen

links | partner | kontakt | impressum